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Hier ist nicht Europa - Wie Israel Teil des Nahen Ostens wurde

Aktuelles

„Hier ist nicht Europa“ von Prof. Dr. Johannes Becke ist ein Sachbuch über die Frage, wie Israel kulturell und institutionell im Nahen Osten verortet ist. Becke argumentiert, dass Israel nicht nur politisch, sondern auch in Bereichen wie Recht, Sicherheitsapparat, Umgang mit Minderheiten, Küche und Musik stärker Teil der Region ist, als es das verbreitete Bild von Israel als „westlicher“ Staat vermuten lässt.​

Das Buch setzt sich mit der Debatte auseinander, ob Israel als westliche Exklave oder als nahöstliche Gesellschaft verstanden werden sollte. Becke beschreibt dabei sowohl die Licht- als auch die Schattenseiten dieser Einbindung in die Region und will Israel „rekontextualisieren“, also historisch und kulturell neu einordnen. Becke vertritt die These, dass Israel seit seiner Gründung in vielen Bereichen eng mit dem Nahen Osten und Nordafrika verflochten ist und deshalb eher als Teil dieser Region denn als Außenposten Europas verstanden werden sollte.

Zu einer Buchbesprechung in der Jüdischen Allgemeinen 

Cover von "Hier ist nicht Europa"