Chancen
Auf dieser Seite sammeln wir aktuelle Stellenangebote, Ausschreibungen und Forschungsstipendien, die uns durch unser Netzwerk zugesendet werden.
(Die HfJS Heidelberg haftet nicht für Externe Inhalte)
Heidelberberger Akademie der Wissenschaften
Assistenz für Bürokommunikation (m/w/d) in Teilzeit (50 %)
Ihre Aufgaben umfassen:
- Unterstützung der Geschäftsführung und insbesondere der Referatsleitung „Wissenschaft und digitale Infrastruktur“ in administrativen und organisatorischen Aufgaben das Akademien-programm betreffend
- sorgfältige Priorisierung, Bearbeitung und Weiterleitung von Schriftstücken, E-Mails und anderen Informationen
- Erstellung von Berichten, Dokumenten und Protokollen
- Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung von Evaluierungen der Forschungsprojekte des Akademienprogramms
- Unterstützung bei der Organisation von Sitzungen, Tagungen und Veranstaltungen im Hause
- Kommunikation und Korrespondenz mit internen und externen Partnern
- Verwaltung und Pflege von vertraulichen Dokumenten und Daten
- Die Übertragung weiterer/anderer Aufgaben bleibt vorbehalten.
Weitere Informationen finden Sie hier
Die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) sucht ab sofort
Leitung und Lehrer:in Religionsunterricht (50-100%)
Die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) ist eine traditionsreiche Einheitsgemeinde mit einem vielfältigen Angebot für ihre Mitglieder. Die IGB bietet allen Kindern von Gemeindemitgliedern ab dem Kindergartenalter Religionsunterricht an. Neben dem Basisangebot für die Grundschul-/Primarstufe stehen auch Vertiefungskurse für ältere Schüler:innen offen.
Ab dem Schuljahr 2026/27 sucht sie infolge Pensionierung der bisherigen Stelleninhaberin eine Persönlichkeit, die jüdische Inhalte kompetent, zugänglich und inspirierend vermittelt und weiterentwickelt.
Naomi Prawer Kadar Yiddish Summer Program
Das Naomi Prawer Kadar International Yiddish Summer Program findet vom 5. bis 30. Juli 2026 auf dem Campus der Tel Aviv University statt. Angeboten werden vier Präsenzkurse in Jiddisch auf verschiedenen Niveaus (Anfänger*innen, Mittelstufe I & II, Fortgeschrittene). Die Kurse sind anrechenbar, die Einstufung erfolgt durch Fachlehrkräfte. Für qualifizierte Studierende aus dem Ausland stehen Stipendien und Wohnzuschüsse zur Verfügung. Das Programm zählt zu den größten und vielfältigsten Jiddischkursen weltweit und wird von erfahrenen Lehrenden geleitet.
Weitere Informationen sind auf der Website en-humanities.tau.ac.il/naomiyiddish zu finden.
Bei Interesse bitte mit dem Prüfungsamt besprechen, welche Kurse wie angerechnet werden können.
Advanced Summer School for Graduate Students in Jewish Studies: Jewish Studies "On Edge" (Deadline: April 1, 2026)
“On edge” captures both anxiety and possibility—fitting for Jewish studies today, as scholars face threats to academic freedom, polarized politics, and the impact of AI, even while the field continues to innovate. This year’s summer school invites graduate students to explore Jewish studies “at the edge,” examining Jewish life in times of crisis and discovering new methods at the field’s forefront.Hosted by the University of Antwerp with partners in Jerusalem and Pennsylvania, the program fosters global exchange, interdisciplinary learning, and reflection on academia as a vocation.
Arnold Heidsieck Scholarship (Deadline: May 4, 2026)
The Arnold Heidsieck Scholarship Fund offers several scholarships for one or two semesters at a university in the U.S. The program invites applications from BA-students in the humanities who are currently enrolled at a German university and have a focus on German literature, language, history, and culture. The scholarships provide monthly grants of up to USD 550 and travel allowances of up to USD 1,100.
The Wandering Jew and other myths - a special issue of Patterns of Prejudice
(Call for Papers, Deadline: 13. Mai 2026)
Anoushka Alexander-Rose and Elisabeth Becker-Topkara will guest edit a special issue of the journal Patterns of Prejudice on the Wandering Jew and other myths, to be published in 2027, and call for submissions that speak about legends and mythic figures exclusively through the lens of reclamation in response to racial, national, ethnic or religious exclusion.
This special issue invites contributions from across the disciplines of arts, humanities and social sciences, including but not limited to: literature, history, art, music, sociology, anthropology, religious studies, psychology, linguistics, migration studies.
Zwischen Assimilation und Dissimilation. Jüdische Stimmen deutscher Sprache nach 1945.
LMU München: 04.-05. September 2026
Call for Papers (Deadline: 15. Mai 2026)
In der jüdischen Geschichte und Gegenwart bildet die deutschsprachige Diaspora ein Phänomen besonderer Art. Unter anderem von Preußen aus erfolgte im Ausgang des 18. Jahrhunderts die Reformbewegung der jüdischen Aufklärung und damit die Angleichung an das europäische Bürgertum. In den Kronländern Habsburgs entfaltete sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Emanzipation eine jüdische Heimatliteratur. Dass gerade von Deutschland und Österreich als den Blüteländern der Akkulturation im 20. Jahrhundert die Vernich-tung des europäischen Judentums ausging, scheint das Konzept der Assimilation unheilbar kontaminiert zu haben. Eingedenk dieser Zäsur möchte die Tagung Zwischen Assimilation und Dissimilation danach fragen, wie jüdische Stimmen deutscher Sprache ihr prinzipiell ambivalentes Verhältnis zu ihrer eminent unheimlichen Heimat seit 1945 bis heute verhandeln.
ThyssenLesezeit Förderprogramm (Deadline: 31.07.2026)
Aufgrund der digitalen Revolution vervielfacht sich die Menge relevanter Informationen exponentiell und ist auch für gut organisierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kaum mehr überschaubar. Andererseits steht an den deutschen Universitäten beständig weniger Zeit für eine gründliche Kenntnisnahme von Informationen zur Verfügung. So fehlt oft Zeit für die sorgfältige Lektüre dessen, was zu lesen gewünscht ist und/oder einfach nur erforderlich wäre. Entsprechend wird nun von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern statt „close reading“ das „distant reading“ erwartet, in dem die Textmassen nicht mehr durch Lesen, sondern durch digitale Informationsverarbeitung bewältigt werden sollen.
Die ThyssenLesezeit unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z. B. nach einem Rektorat, Dekanat oder der Leitung eines großen Forschungsprojektes oder
-verbundes wieder in Lehre und Forschung zurückkehren wollen, und fördert zugleich den wissenschaftlichen Nachwuchs.