Majority and Minority in the Post-Ottoman Space
Diese Podiumsdiskussion lädt Wissenschaftler:innen, Studierende und alle interessierten Teilnehmer:innen zu einer spannenden Veranstaltung darüber ein, wie die Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten in der post-osmanischen Welt geprägt, herausgefordert und neu definiert wurden. Das Podium bringt Forscher:innen zusammen, die sich mit verschiedenen Regionen und Themen befassen, und ist Teil eines zweitägigen internationalen Workshops mit Teilnehmern aus der Türkei, dem Balkan und Israel.
Die Diskussion wird Fälle untersuchen, die von den jüdisch-arabischen Beziehungen in Israel und den kurdisch-türkischen Beziehungen in der Türkei bis hin zu den griechisch-türkischen Begegnungen in Griechenland, den ethnischen Spaltungen in Zypern und den interethnischen Spannungen im östlichen Balkan reichen. Über isolierte Fallstudien hinausgehend fragt das Panel, wie gemeinsame historische Erfahrungen und ideologische Vermächtnisse des späten Osmanischen Reiches die heutigen Muster der Koexistenz und Ausgrenzung weiterhin beeinflussen und wie sie den laufenden Wandel des sozialen und politischen Lebens in der Region prägen.
Durch den Dialog zwischen diesen unterschiedlichen Perspektiven lädt die Diskussionsrunde dazu ein, über Kontinuitäten und Brüche in den Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten nachzudenken und darüber, wie imperiale Hinterlassenschaften, die Bildung von Nationalstaaten und sich wandelnde geopolitische Rahmenbedingungen die interethnische Dynamik im postosmanischen Raum weiterhin prägen.
Alle sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Anmeldung erforderlich bis Freitag, 23. Januar 2026
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
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Datum 25. Januar 2026
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Uhrzeit 19:00 - 20:30 UTC+01:00
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Teilnahme Präsenz
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Sprache Englisch
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Ansprechperson HfJS
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Ort / Link Hannah-Arendt-Saal, S4 (HfJS Heidelberg)
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Anmeldung erforderlich? Ja Hier anmelden