Forschungsprojekte

Die Neue Gallia-Germania Judaica

Seit März 2017 ist am Ignatz-Bubis Stiftungslehrstuhl die Neuen Gallia-Germania Judaica angesiedelt.

Die digitale Neue Gallia-Germania Judaica greift die Stränge der für die Forschung bedeutenden, aber in die Jahre gekommenen Gallia und der Germania Judaica für die Zeit von den Anfängen von Aschkenas (ca. 900) bis 1300 auf. Mit Fokus auf die Kernlandschaften von Aschkenas vom Ober- und Mittelrhein (also die heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz) bis zur Champagne werden grenzüberschreitend die Orts- und Landschaftsartikel auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Dabei ist keine Neubearbeitung als Buchreihe geplant, sondern den Absichten der Initiatoren von einst soll unter konsequentem Einsatz der heutigen technischen und medialen Möglichkeiten entsprochen werden: als digital gestützte, interaktiv angelegte und auf kontinuierliche Fortschreibung ausgerichtete Web-Plattform mit kostenfreiem Zugang für die Nutzer (open access). Sie wird ein barrierefreies Arbeiten ermöglichen und sicherstellen, dass Judentum als integraler Teil europäischer Geschichte und Gegenwart wahrnehmbar wird.

Das Pilotprojekt wird auf drei Jahre (2017-2020) im Rahmen des RISC-Förderungsprogrammes vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Klaus Tschira-Stiftung und dem Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö. R. gefördert.

 

Für mehr Informationen: https://nggj.eu/

 

Derzeitiger Umfang:
zwei Mitarbeiterstellen (1 TVL 13 [75%] 1 TVL 9 [75%] und 2 Hiwi-Stellen (10 und 30 Std./Monat).

Mitarbeiter/innen in Deutschland:
Prof. Dr. Johannes Heil (Projektleiter)
Dr. (EHESS-Paris) Amélie Sagasser (Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin)
Clemens Liedtke M.A. (Software Entwicklung)
Stefan Gittel (Studentische Hilfskraft)
Joaquín Porras Ordieres (Studentische Hilfskraft)

Mitarbeiterinnen in Frankreich:
Dr. Juliette Sibon (Maitre de conférence Université d`Albi/ CNRS UMR 8584 Nouvelle Gallia Judaica)
Dr. Claire Soussen (Maitre de conférence-HDR Université de Cergy-Pontoise)

 

Abgeschlossen:

Bis 2011 war der Lehrstuhl durch ein Einzelprojekt mit dem Schwerpunktprogramm (SPP) 1173 "Integration und Desintegration im mittelalterlichen Europa" der Deutschen Forschungsgemeinschaft verbunden.

 

 

 

 

Letzte Änderung: 27.06.2017