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Eine junge Frau sitzt in einem dunklen Zimmer vor ihrem Laptop, auf welchem das Wort "Medientagebuch" steht. In der Hand hält sie ihr Handy

Methodik

Das Forschungsprojekt untersucht, wie junge Erwachsene den Nahostkonflikt über Social-Media wahrnehmen, bewerten und verarbeiten. Da die momentane empirische Forschung zu dem Thema sehr begrenzt ist, wurde zur Datenerhebung ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Zur Erhebung der Daten wird das leitfadengestützte Interview eingesetzt. 

Dabei werden Interviews mit Schüler:innen und Studierenden ab 16 Jahren geführt, um die Bedeutung des Nahostkonflikts für die Identitätskonstruktion zu erfassen. Zusätzlich soll beleuchtet werden, ob und wie Jugendliche (links-) extremistische Inhalte im Bezug auf den Nahostkonflikt erkennen und wie Diese ihren Lebensalltag prägen. Um sowohl biographische Entwicklungen zu berücksichtigen, als auch die Messbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen, kombiniert das Interview biographisch-narrative und leitfadengestützte Elemente. 

Anschließend werden die Interviews systematisch, qualitativ ausgewertet, um einerseits Forschungsergebnisse zur Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu liefern und andererseits individuelle Sichtweisen und Erfahrungen junger Menschen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt sichtbar zu machen. Die Erkenntnisse aus den Befragungen werden im zweiten Teil des Projekts als Grundlage für die Entwicklung von Argumentationstrainings und Workshopsverwendet.