Forschung

Aktuelles

21. September 2011

Historische Bibelwissenschaft - transdisziplinär
Summary zur Tagung „Von Theodulf zu Rashi“ – Heidelberg vom 4.-7. September 2011

Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
in Verbindung mit der Universite de Paris IV (Sorbonne)

gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Der einzige Wermutstropfen war der Wolkenbruch beim Besuch des Wormser Jüdischen Friedhofs am ersten Konferenztag. Abgesehen davon übertraf die Konferenz „Von Theodulf zu Rashi - Sondierungen zu den Anfängen der europäischen Bibelwissenschaften“ alle Erwartungen von Veranstaltern (Johannes Heil und Hanna Liss, beide HfJS sowie Sumi Shimahara, Paris IV-Sorbonne) und Teilnehmenden.

Den vollständigen Text können Sie hier nachlesen.
 


7. Juni 2011

Theologie als Wissenschaft - DFG bewilligt neues Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet zum 1. April 2012 das Graduiertenkolleg 1728 mit dem Titel „Theologie als Wissenschaft - Formierungsprozesse der Reflexivität von Glaubenstraditionen in historischer und systematischer Analyse“ ein. Das Kolleg wird von der Goethe-Universität als federführender Hochschule in Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz getragen.

Ausgehend davon, dass die wissenschaftliche Theologie das Reflexiv-Werden von Glaubenstraditionen in besonderer Weise verkörpert, wird im Kolleg die Herausbildung und Begründung dieser Reflexivität auf exemplarischen interreligiösen und religiös-säkularen Konfliktfeldern in Geschichte und Gegenwart erforscht. Dies geschieht interkonfessionell durch die Kooperation von Evangelischer, Katholischer, Jüdischer und Islamischer Theologie und unter Beteiligung nicht-theologischer Wissenschaften. Das Kolleg will so zu einer neuen Plausibilisierung des Wissenschaftscharakters der Theologie(n) und speziell zur Etablierung von Islamischer Theologie im deutschen universitären Kontext beitragen.


Das Kolleg ist für zunächst viereinhalb Jahre bewilligt und wird zwölf Promotionstipendien ausschreiben. Es soll AbsolventInnen mit interreligiöser Kompetenz für die Wissenschaft und für Berufsfelder in Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften hervorbringen und zur Hebung des Frauenanteils in den beteiligten Theologien beitragen. In wissenschaftsorganisatorischer Hinsicht soll im Kolleg die langjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche Evangelische und Katholische Theologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften sowie des Instituts für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe-Universität im Rahmen des Forschungsschwerpunkts ‚Religion im Dialog‘ weitergeführt und die Kooperation mit den beteiligten Partnerhochschulen vertieft werden.

Weitere Infos finden Sie hier.

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 25.10.2011