Episoden

2020_04_08_Play_MekkaJerusalemFolge 5:

In dieser Spezial-Folge unternehmen wir eine virtuelle Reise nach Israel, Deutschland und in die USA. Wir erkunden, welche Initiativen, Organisationen und Projekte es jeweils zu den jüdisch-muslimischen Beziehungen gibt und was wir voneinander lernen können. Sieben außergewöhnliche Interviewpartner*innen verschaffen uns dabei einen Überblick über die Themen, die für die jüdisch-muslimischen Beziehungen wichtig sind. Warum unterrichten beispielsweise in Israel hebräischsprachige Lehrer*innen an arabischsprachigen Schulen und umgekehrt? Wie schafft es eine ehrenamtlich organisierte Konferenz, hunderte von muslimischen und jüdischen Menschen zusammenzubringen und welche Auswirkungen hatte das US-Wahljahr auf die jüdisch-muslimischen Beziehungen in den USA?  Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen gibt es in Folge 5, also unbedingt reinhören!

Mit dabei sind: Arik Rudnitzky (Projektmanager Konrad-Adenauer-Programm für jüdisch-arabische Zusammenarbeit, Tel Aviv University), Avi Shilon (Politikwissenschaftler, New York University / Tel Aviv University), Mohammad Darawshe (Direktor, Planning, Equality & Shared Society, Givat Haviva), Ari Gordon (Direktor, U.S. Muslim-Jewish Relations beim American Jewish Committee), Mehnaz Afridi (Direktorin, Holocaust, Genocide and Interfaith Education Center, Manhattan College), Yasemin Soylu (Mitorganisatorin, Jüdisch-muslimische Kulturtage Heidelberg) und Ilja Sichrovsky (Gründer, Muslim Jewish Conference).

Diese Podcast-Folge entstand im Rahmen des Sylke-Tempel-Fellowship-Programms der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum. Weitere Informationen zum Fellowship gibt es hier: https://www.dizf.de/deutsch/fellowships/sylke-tempel-fellowship/index.html

 

2020_04_08_Play_MekkaJerusalem

Folge 4:

In dieser Folge geht es um die vielleicht wichtigsten Sprachen für jüdisches und muslimisches Leben, ob in Europa oder dem Nahen Osten: Das Arabische und das Hebräische. Unser Schwerpunkt liegt diesmal auf jüdischem und muslimischen Leben in Deutschland. Obwohl beide Gruppen ethnisch, kulturell und sprachlich sehr divers sind, spielen das Arabische und das Hebräische eine große Rolle für das religiöse und kulturelle Leben. Zusammen mit Esnaf Begic (ehem. Imam und Dozent für Islamische Theologie, Universität Osnabrück), Janosz Pawelczyk-Kissin (Rabbiner der jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg/des Rhein-Neckar-Kreises, Religionslehrer und Schulbeauftragter der israelitischen Religionsgemeinschaft Baden), Noga Hartmann (Rektorin, Lichtigfeldschule Frankfurt a.M.) und Ulvi Karagedik (Dozent für Islamische Theologie und Religionspädagogik, Pädagogische Hochschule Karlsruhe) beantworten wir u.a. Fragen wie: Welche Sprachen werden in den Moscheen und Synagogen verwendet und welche Funktion haben sie? Warum lernen jüdische und muslimische Kinder und Jugendliche Hebräisch und Arabisch, wenn sie im Alltag eher selten zum Einsatz kommen? Wie und wo werden diese Sprachen überhaupt vermittelt? Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen gibt es in Folge 4, also unbedingt reinhören!

 

 

 

2020_04_08_Play_MekkaJerusalemFolge 3:

In der dritten Folge beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Sprachen für die jüdisch-muslimischen Beziehungen: Arabisch, Hebräisch, Türkisch/Osmanisch und Persisch. Wie hängen diese Sprachen miteinander zusammen und was haben sie mit jüdischen und muslimischen Menschen zu tun? Wie werden diese Sprachen an der Universität vermittelt – und welche Herausforderungen gibt es dabei?  Unsere Interviewpartner zu diesem Thema sind dieses Mal Viktor Golinets (Professor für Hebräische Sprachwissenschaft, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg), Kevin Trompelt (Lektor für Hebräische Sprache, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg), Ronny Vollandt (Professor für Judaistik, Ludwig-Maximilians-Universität München), Henning Sievert (Professor für Islamwissenschaft, Universität Heidelberg) und Werner Arnold (emeritierter Professor für Semitistik, Universität Heidelberg). Sprechen wir nicht nur über die Schnittstellen dieser vier Sprachen, sondern auch wie die heutige Vermittlung im Standort Heidelberg so aussieht. Wenn ihr euch also fragt, wo ihr am besten Hebräisch oder Arabisch lernt und was genau eigentlich das Osmanische vom Türkischen unterscheidet, hört ihr euch am besten Folge 3 an!

 

 

2020_04_08_Play_MekkaJerusalemFolge 2:

In der zweiten Folge widmen wir uns dem breiten Spektrum des Themas "koscher und halal" sowohl aus religiöser Sicht als auch aus der Perspektive der Lebenswirklichkeit. Was bedeuten eigentlich koscher und halal als Begrifflichkeiten? Wie streng halten sich muslimische und jüdische Menschen daran? Kann in Deutschland koscher oder halal gegessen werden?

Zusammen mit Shaul Friberg (Hochschulrabbiner der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg), Bilal Erkin (Islamwissenschaftler und Informatiker), Ulrike Zierl (Mensaleitung der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg), Ibrahim Ilik (Inhaber des Wefa-Restaurants Mannheim) und Dr. Viktor Golinets (Professor für Hebräische Sprachwissenschaft) sprechen wir u.a. darüber, worauf Restaurants achten, um halal oder koscher zu gewährleisten, welche Standards es gibt und worauf sich diese Begriffe eigentlich in der Lebenspraxis von muslimischen und jüdischen Menschen genau beziehen. Wer wissen will, warum auch muslimische Menschen in koscheren Metzgereien einkaufen, sollte unbedingt bei Folge 2 reinhören

 

 

2020_04_08_Play_MekkaJerusalem

Folge 1:

In der ersten Folge geht es um individuelle Einblicke rund um das Thema jüdisch-israelische und muslimisch-palästinensische Esskultur und Identität. Wir durften hierfür mit Dr. Yahil Zaban (Tel Aviv University), Dr. Zeina Barakat (Uni Flensburg) und Muhammed Taha (Heidelberg) über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen. Durch verschiedene Anekdoten und persönliche Einblicke der Interviewpartner*innen sehen wir u.a. wie unterschiedliche Esskulturen in derselben Region erlebt und gelebt werden können und was wir tun, wenn wir die uns vertrauten Gerichte vermissen. Wer also wissen will, warum Yahil Zaban vier Großmütter hatte und wie ihn das in seinem Essverhalten geprägt hat, sollte unbedingt reinhören. 

 

 

2020_04_08_Play_MekkaJerusalem
Folge 0

In der Intro Folge stellt sich das Team hinter dem Podcast-Projekt „Mekka und Jerusalem“ persönlich vor und spricht darüber, was sie mit den beiden Städten Mekka und Jerusalem verbinden. Hier wird auch über persönliche Hoffnungen und Ziele für den Podcast gesprochen. In jeder Folge sind am Mikrofon: Beyza Arslan, Johannes Becke, Dana Daymand und Frederek Musall. 

 

 

 

Letzte Änderung: 17.11.2020