Archiv
Veranstaltungen Wintersemester 2010/11
He has participated in numerous conferences and panels and is organizing an international symposium on Plutarch in Oxford in July 2011. He has published articles on Greek history and thought and on literary aspects of ancient texts. He is co-editing a volume on ancient Ethnography to appear in 2012. He works on Plutarch, especially on his biographies, and on imperial Greek authors. He studies the history of the Achaemenid Empire and Greco-Persian relations in the fifth and fourth centuries BCE and the image of the Persians in Greek literature.
Wissenschaftlicher Vortrag und Verleihung der Ehrensenatorwürde an Dr. h.c. Klaus Tschira
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ernennt den Mitgründer des Softwareunternehmens SAP AG und bedeutenden Stifter Dr. h.c. Klaus Tschira zum Ehrensenator der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
Nach Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger und Hans-Jürgen Müller-Arens übergibt Erster Prorektor Prof. Dr. Johannes Heil die Urkunde in Anerkennung herausragender und nachhaltiger Förderung und Unterstützung des europäischen Kompetenzzentrums für Jüdische Studien in Heidelberg an Dr. h.c. Klaus Tschira. Der langjährige Freund und Förderer der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg unterstützte im Zuge des Neubaus die Erweiterung der Bibliothek, die als Bibliothek Albert Einstein die zweitgrößte Judaica-Sammlung Deutschlands bereit hält.
Im Rahmen eines wissenschaftlichen Vortrags des Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Hans Otto Horch wird Dr. h.c. Klaus Tschira in der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg die Ehrensenatorenwürde entgegennehmen.
Programm
Mittwoch, 12. Januar 2011
18.15 Uhr
Vortrag
Professor Dr. Hans Otto Horch
(RWTH Aachen)
"'[...] was wir mitgenommen haben, ist das Erinnern'.
Jüdisches Erzählen in Edgar Hilsenraths Roman Jossel Wassermanns Heimkehr (1993)"
Übergabe der Ehrensenatorenurkunde an
Dr. h.c. Klaus Tschira
durch Prof. Dr. Johannes Heil
Empfang
Dr. Nir Kedar 17.1.-4.2. (Israel-Professur)
Prof. Dr. Edward Fram 18.1.-1.2. (Geschichte)
Prof. Dr. Günter Stemberger 23.1.-26.1. (Talmud)
Dr. Cana Werman 24.1.-3.2. (Geschichte und Talmud)
In der Reihe der Heidelberger Eugen Täubler-Vorlesung begrüßen die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, das Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik sowie das Historische Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg den Historiker Prof. Dr. Saul Friedländer (University of California, Los Angeles) zum Vortrag in der Aula der Alten Universität. (Vortrag in englischer Sprache)
Neben der Dokumentation Friedländers über „Pius XII. und das Dritte Reich“, die 1965 auf Deutsch veröffentlicht wird, gilt er seit Erscheinen seines Hauptwerks „Das Dritte Reich und die Juden“ als einer „der subtilsten und avanciertesten Theoretiker des Holocaust-Diskurses“ (Hans Rudolf Vaget) in den USA, Israel und Deutschland.
Die Vorlesung, 2008 vom Ignatz-Bubis-Lehrstuhl für Religion, Geschichte und Kultur des europäischen Judentums der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ins Leben gerufen, ist einem der profiliertesten deutsch-jüdischen Historiker des 20. Jahrhunderts gewidmet: Eugen Täubler.
Der allseits anerkannte Heidelberger Althistoriker und Mitglied an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, legt 1933 aus Protest gegen die Behandlung jüdischer Wissenschaftler Amt und Mitgliedschaft an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften nieder. Täubler, der für eine Überbrückung von griechischer, römischer und jüdischer Geschichte zu einem fruchtbaren Ganzen in der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts stand, emigriert nach der zwangsweisen Entlassung in die USA.
Als Vermittlungsraum zwischen Ost und West, zwischen mediterraner Pluralität und den jüdischen Kulturen des Mittelalters, spielt Süditalien, am Rand des Byzantinischen Reiches, eine ganze herausragende Rolle beim Werden Europas. Eine der führenden Familien in den jüdischen Gemeinden am Rhein verweist mit ihrem Namen Kalonymos („Shemtov“) auf diese Wurzeln und auf das Fortleben der Traditionen der Juden Süditaliens in Mainz und anderswo.
"Glory and Agony – Isaac’s Sacrifice and National Narrative"
"Hat es ein Konservatives Judentum in Deutschland gegeben? Vorläufige Bemerkungen zur Entwicklung des positiv-historischen Judentums (1840-1914)"
Zum Auftakt der wissenschaftlichen Vortragsreihe im Wintersemester 2010/11 begrüßt die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg am Mittwoch, den 10. November 2010 um 18.15 Uhr den stellvertretenden Direktor des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg, PD Dr. Andreas Brämer als ersten Referenten. Unter dem Vortragstitel beschäftigt sich der Absolvent der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mit dem Konservativen Judentum: einer Strömung, die in den USA lange Zeit einen Platz als stärkste Denomination des religiösen Judentums behaupten konnte und sich in Deutschland seit den 1840er Jahren als positiv-historisches Judentum zwischen Orthodoxie und Reform positioniert. Ausgehend von der Frage, ob und in welchem Maße die Träger und Anhänger des Konservativen Judentums tatsächlich eine religiöse Bewegung repräsentierten, steht die Zeit zwischen Vormärz und dem zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts im Fokus der Bestandsaufnahme.
Vorträge und Termine Sommersemester 2010
Absolventenfeier mit Vortrag und anschließendem Empfang
Mittwoch, 14. Juli 2010, 18 Uhr c.t.
Oberes Foyer der HfJS, Landfriedstr. 12
Programm
- Musikalischer Auftakt
Ada Fine (Gesang) - Begrüßung
Professor Dr. Johannes Heil, Erster Prorektor der Hochschule für Jüdische Studien - Vortrag
Professor Dr. Rakefet Zalashik (New York University und HfJS)
„Zeitgenossen – Menachem Begin und Helmut Schmidt“ - Übergabe der Urkunden
Professor Dr. Ronen Reichman, Studiendekan - Verleihung des Freundeskreispreises
Professor Dr. Heinz-Dietrich Löwe, Vorsitzender des Freundeskreises - Verleihung der Ehrensenatorenwürde an Herrn Mdgt. a. D. Hans-Jürgen Müller Arens
- Musikalischer Ausklang
Chor der Hochschule unter Leitung von Ada Fine
Empfang
Iwrit Lernen in der Wüste:
Freie Plätze für die Summer University in Beer Sheva (1. August - 6. September)
Die HfJS und die Ben-Gurion-University of the Negev in Beer-Sheva (BGU) bieten Studierenden der HfJS die Möglichkeit, für einen reduzierten Eigenanteil von € 500.- (statt € 1500.-) plus Reisekosten an der Sommeruniversität der BGU in Beer Sheva (1. August - 6. September 2010) teilzunehmen. Die Kursgebühren beinhalten:
• Anmeldegebühr
• Sprachkurs (Ulpan)
• akademisches Rahmenprogramm in deutscher Sprache (Vorträge in den Fächern Jüdische Studien und Israelwissenschaften, bei Wunsch aber auch Teilnahme am englischsprachigen Rahmenprogramm möglich)
• Unterkunft im Studentenwohnheim
• Exkursionen
Weitere Infos zum Programm:
http://web2.bgu.ac.il/CISP/Int-Pages/German/GermanProgram.html
Interesse?
Für Informationen zum Zuschuss der HfJS (€ 750.-) und zu den Anmeldeformalitäten melden Sie sich bitte so bald wie möglich bei: Désirée Schostak (desiree.schostak@hfjs.eu)
Einladung zu den öffentlichen Vorträgen im Berufungsverfahren Juniorprofessur Jüdische Literaturen
Mittwoch. 09. Juni 2010
Dr. Roland Gruschka
„ Du hoßt sich a denkmol af ejbik geschtelt-Zum Scholem Alejchem-Kult in der sowjetisch-jiddischen Literaturwissenschaft der Stalinzeit.“
09:00-10:00 Uhr
Dr. Mona Körte
„Luft- und Federmenschen. Zur literarischen Migration eines Konzepts.“
11:00-12:00 Uhr
Dr. Eva Lezzi
„Die Familie als religiöser Ort. Zur Entstehung der neo-orthodoxen Belletristik im 19. Jahrhundert.“
14:00-15:00 Uhr
Dr. Nathanael Riemer
„Moral, Zurechtweisung und Erbauung in den jüdischen Literaturen von der Bibel bis in die Moderne.“
16:00-17:00 Uhr
Die Vorträge finden im Raum S 4, Landfriedstr. 12, Neubau, statt.
Im Anschluss an die Vorträge ist jeweils die Gelegenheit zur Diskussion gegeben. Die Dauer des Vortrages beträgt 30 min.
Nutzen Sie die Gelegenheit, die Bewerberinnen und Bewerber kennen zu lernen!
Einladung zur Buch-Präsentation und Lesung aus Abraham Sutzkever
Wilner Getto 1941-1944 / Gesänge vom Meer des Todes
aus dem Jiddischen übersetzt von Hubert Witt,
Ammann Verlag, Zürich 2009
Dienstag, 04. Mai 2010 18.15 Uhr
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Gewölbekeller Landfriedstr.12

Heidelberger Stückemarkt - Gastland Israel
Zum 27. Mal ist STÜCKEMARKT-Zeit, wieder kommen junge Autoren, berühmte Theater und Gäste aus dem Ausland nach Heidelberg. Vom 29. April bis 9. Mai 2010 steht die Stadt im Zeichen neuer Dramatik. Zum Abschluss werden unter Beteiligung der Zuschauer vier Preise verliehen, die den HEIDELBERGER STÜCKEMARKT zum wichtigsten Förderfestival für neue Dramatik im deutschsprachigen Raum machen.
65 Autoren haben in diesem Jahr ihre noch nicht aufgeführten Stücke eingereicht, sechs davon sind eingeladen, nach Lesungen mit dem Publikum über ihre Arbeit zu diskutieren: Markus Bauer, Johan Heß, Ursina Höhn, Azar Mortazavi, Eva Rottmann, Juri Sternburg. Szenisch eingerichtet werden die Lesungen von jungen Regisseuren mit Schauspielern des Ensembles. Dazu kommen drei Stücke aus dem diesjährigen Gastland Israel, die eigens für den STÜCKEMARKT übersetzt wurden. Die drei Autorentage am 1., 8. und 9. Mai sind das weit über die Grenzen Heidelbergs hinaus beachtete Herzstück des Festivals.
Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr Ur- und Erstaufführungen, die sich im Dialog mit dem Gastland mit den Themen Israel und Shoah auseinandersetzen. Die Honorarprofessorin am Lehrstuhl für Hebräische und Jüdische Literatur der Hochschule für Jüdische Studien, Prof. Dr. Anat Feinberg hat hierbei inhaltlich beraten.
Das Programm und alle weiteren Informationen rund um den Heidelberger Stückemarkt finden Sie unter
www.heidelberger-stueckemarkt.de
