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Die aktuellen Sprechstundentermine der Studienberatung finden Sie [HIER]
 


Wir trauern um PD Dr. Petra Ernst

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it großer Bestürzung haben wir vom so frühen Tod unserer Grazer Kollegin PD Dr. Petra Ernst erfahren, die am 29. November 2016 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Uns ist es ein Anliegen hier zu erinnern, dass Petra Ernst ganz wesentlich für das Zustandekommen und die Durchführung des gemeinsamen Studienprogramms zwischen Heidelberg und Graz gewirkt hat. Diese Arbeit hat nicht nur eine Kooperation, sondern auch größte Wertschätzung und Freundschaft entstehen lassen. Petra wird uns fehlen. Unsere Gedanken gelten ihrer Familie und ihren Freunden.


Es schließt sich der Nachruf der Grazer Kollegen an.




Mittwoch, 30. November 2016

Voller Trauer ist es unsere Pflicht mitzuteilen, dass unsere Kollegin und Freundin Frau Universitätsdozentin Dr. Petra Ernst am 29. November 2016 nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist. 

Petra Ernst war Mitbegründerin des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, langjähriges Redaktionsmitglied von transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien und in den letzten Jahren Mitherausgeberin der Schriftenreihe des Centrums für Jüdische Studien. Zudem war sie gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Stephan Moebius Sprecherin des universitären Forschungsschwerpunktes Kultur- und Deutungsgeschichte Europas. 

Mit ihrem Engagement, ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer weltoffenen und freundlichen Art hat sie das Centrum für Jüdische Studien maßgeblich mitgeprägt und war uns allen eine wertvolle und liebe Kollegin. Sie hinterlässt eine Tiefe Lücke, die kaum zu schließen sein wird, und wir werden Ihr immer in Freundschaft und Anerkennung verbunden sein.



Vortragsreihe des Ben-Gurion-Lehrstuhls für Israel- und Nahoststudien: „Israel und der Vordere Orient“


Am Dienstag, 13. Dezember 2016, spricht Roman Vater (University of Oxford) um 18:15 Uhr in der HfJS zum Thema:

The Land of Kedem: The Canaanite option of Hebrew Nationalism

"This lecture will explore a particular aspect of a home-grown opposition to Zionism among Hebrew Israelis. With the consolidation of a separate national identity in the pre-state Yishuv (a process whose pinnacle can be dated to the 1930s-1940s), an attitude of denigration and even rejection of Zionism became relatively widespread among the Hebrews. The most radical and articulate ideology that offered a complete national alternative to Zionism in the name of an indigenous Hebrew nationalism was the Young Hebrews’ ideology, popularly known as “Canaanism”. The talk will present the main tenets and principles of Hebrew “Canaanite” nationalism in relation both to Zionism and Arab nationalism. It will explore in particular the historiographic base of “Canaanism”, arguing that divergence in the vision of the past between “Canaanism” and Zionism (as well as Pan-Arabism) is the key element that permits us to perceive the principal incompatibility between Jewish and Hebrew nationalism in the political sphere."

Alle Termine und Informationen zu der Vortragsreihe



Kommende Vorträge in der HfJS: 

Prof. Dr. Reinhard Gregor Kratz 
(Lehrstuhl für Altes Testament, Georg-August-Universität Göttingen)
14. Dezember 2016, 18:00 c.t.
"Gottessohn und Menschensohn: Überlegungen zu 4Q242 im Lichte des Buches Daniel."
HfJS, Hannah Arendt-Saal (S4)
Eine Veranstaltung des 
Lehrstuhls für Hebräische Sprachwissenschaft und des
 Abraham Berliner Center.



Die neue Ausgabe von Trumah ist da! 

Band 23: Israel-Studien in Deutschland / Israel Studies in Germany

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Erinnerung an die Opfer der Reichsprogromnacht:

Am Mittwoch, 9.11.16, erinnerte man in Bremen am Mahnmal für die fünf in der Reichspogromnacht 1938 ermordeten Bremer Juden mit einer Kranzniederlegung an die Ereignisse vor 78 Jahren. Ehrengast bei dieser Gedenkstunde war Prof. Johannes Heil, Rektor der HfJS. Es sei "kein fernes Geschehen in der Vergangenheit“, mahnte er in seiner Ansprache und forderte „Verständnis, Schutz und Aufnahmebereitschaft“ gegenüber denjenigen ein, die heute in Europa Zuflucht suchten – „ein Auftrag, den ein Tag des Gedenkens uns mitgibt“.

Die gesamte Rede finden Sie [HIER]
 

 

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Letzte Änderung: 08.12.2016