Aktuelles

Festival Contre Le Racisme Heidelberg 2017

Open Space Konferenz "Antidiskriminierung" in der HfJS
Donnerstag  |  22. Juni 2017  |  17- 19:45 Uhr  |  Hannah-Arendt-Saal (S4)

Im Rahmen des Festival Contre Le Racisme Heidelberg lädt das Heidelberger Antidiskriminierungsprojekt Hd.net-respekt in Kooperation mit der HfJS alle interessierten Gruppen, Institutionen aber auch Einzelpersonen recht herzlich zu einer Open Space-Konferenz zum Thema "Antidiskriminierung"ein. Eingeladen sind alle, die sich gegen Diskriminierung und für die Antidiskriminierungsarbeit in Heidelberg engagieren wollen.
Aktuell planen wir zwei Open Space-Veranstaltungen um gemeinsam das „Netzwerk Antidiskriminierung“ in Heidelberg aufzubauen.
Die Konzeption als Open Space-Veranstaltung soll allen Beteiligten die Möglichkeit bieten, im Plenum eigene Themen einzubringen, diese in kleineren Workshop-Gruppen zu bearbeiten und neue Kooperationen auszubilden. Die dabei entstandenen Ideen sowie erste Projektentwürfe sollen anschließend der gesamten Gruppe vorgestellt werden.
Bei der zweiten Konferenz sollen diese Ideen dann gezielt in konkrete Ziele und Grundsätze des Netzwerks sowie umsetzbare Projekte "übersetzt" werden.

Das Festival-Programm:

2017_06_19_FestivalContreLeRacisme2017

 


Am Sonntag, 11. Juni 2017, wurde Prof. Dr. Birgit Klein durch das Reconstructionist Rabbinical College in Philadelphia zur Rabbinerin ordiniert. Zur Feier ihrer Ordination wird sie gemeinsam mit Studierenden einen öffentlichen Hochschul-Kabbalat Schabbat am 23.6.2017, 18.30 Uhr, mit anschließendem Kiddusch in der HfJS leiten.

Alle sind ganz herzlich eingeladen!

Zur Planung des Kiddusch wird gebeten, sich bis zum 22.6.2017 bei birgit.klein@hfjs.eu anzumelden.

2017_06_20_Klein_Ordination

Herzliche Gratulation!
 


Stipendien:

Verlängerte Bewerbungsfrist bis zum 24. Juni 2017:

Promotionsstipendium:  Ausschreibung nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz (LGFG)

Die HfJS vergibt an eine/n hervorragend qualifizierte/n Bewerber/in ein Stipendium zur Förderung eines Promotionsvorhabens für die Zeit vom 01.08.2017 bis 31.07.2018 (vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel durch das Land Baden-Württemberg).
Bewerbungsschluss: 24. Juni 2017 / Stipendienbeginn: 1. August 2017

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Galgal Kunst-Projekt

Multimediale Kunst-Ausstellung in der Wormser Synagoge:
Jüdische Handschriften werden computeranimiert inszeniert

11. Juli – 31. Oktober 2017 | Feierliche Eröffnung 10. Juli 18.30 Uhr | www.galgal.de

In der Wormser Synagoge wird am 10. Juli 2017 die multimediale Ausstellung »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung« eröffnet. Diese wird bis zum 31. Oktober 2017 mikrographische Figurationen von Wortbildern aus ausgewählten westeuropäischen jüdischen Bibelhandschriften des 12.–14. Jahrhunderts zeigen. Durch deren computeranimierte Inszenierung wird dabei die Jüdische Bibel durch Beamer-Projektion im jüdisch-kultischen Raum der Synagoge platziert: Jüdische (Manuskript-)Kultur wird als eigene Stimme seh- und erlebbar. Sie führt multi-medial in eine vergessene Welt des jüdischen Mittelalters ein.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg / Universität Heidelberg) als Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs 933 der Universität Heidelberg mit dem Berliner Künstler Professor Eckhard Westermeier konzipiert.
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Neu erschienen:

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen. Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum.
Von Jehoschua Ahrens, Karl-Hermann Blickle, David Bollag, Johannes Heil (Hrsg.)

Mehr Informationen unter http://metropol-verlag.de/produkt/hin-zu-einer-partnerschaft-zwischen-juden-und-christen/

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Nachruf auf Marcus Schroll

Marcus Schroll Quelle JewwikiMarcus Schroll, Gymnasiallehrer für Jüdische Religionslehre und Leiter des religiösen Erziehungswesens der schulischen Einrichtungen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, ist vor einigen Tagen verstorben. Das oft gesagte „viel zu früh“ erscheint wie eine leere Floskel, wenn man bedenkt, dass Marcus gerade einmal 48 Jahre alt geworden ist. Die Nachricht erfüllt die Angehörigen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mit Trauer, und unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seinen Münchener Schülern.
1969 in Weiden/Oberpfalz geboren und in der dortigen Gemeinde großgeworden, hatte Marcus Schroll an der Universität Heidelberg Erziehungswissenschaften sowie Jüdische Studien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mit Schwerpunktfächern Philosophie und Talmud studiert. Nach dem Magisterabschluss 1997 folgte ein Studienjahr in Jerusalem. Anschließend wirkte er als Rabbinatsassistent in Düsseldorf, bis er 2002 nach München wechselte. Neben seiner Tätigkeit an der Jüdischen Grundschule und am erst letztes Jahr eröffneten Jüdischen Gymnasium war er Lehrbeauftragter an der Ludwig Maximilians-Universität. Seit 2003 wirkte er ferner als Fachberater für das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Angelegenheiten der religiösen Bildung und Erziehung sowie in verschiedenen Gremien.
In einigen Tagen wollte Marcus Schroll an seine Hochschule kommen und als Alumnus jungen Studierenden aus seiner beruflichen Praxis berichten. Er wollte sie ermuntern, es ihm gleichzutun und sich in den Dienst der Erziehung und der Gemeinde zu stellen. Das war ihm nicht mehr vergönnt, und seine Anregungen kann er nicht mehr selbst vermitteln. Sein Beispiel bleibt uns.
Seine Seele soll aufgehoben sein im Bündel des Lebens – ת׳נ׳צ׳ב׳ה׳
 

Lesen Sie auch den Nachruf in der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung
 


Verlängert:

Ausstellung

ZUM GREIFEN FERN
Zum 27. Januar, dem bundesdeutschen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, zeigt die HfJS Fotografien von Michael Utz aus dem Jüdischen Museum Berlin.
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Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 20.06.2017