Aktuelles


Einladung zur Registrierung:

„Grauzonen: Tagung zu 200 Jahre Wissenschaft des Judentums
16.-19. Juni 2019 in Heidelberg


Die Wissenschaft des Judentums begeht im Jahr 2019 ihr 200jähriges Bestehen als Disziplin.

Der Weg von einer Berliner Versammlung junger jüdischer Intellektueller im Herbst 1819 über die Wissenschaft des Judentums bis zu den heutigen Jüdischen Studien wird, trotz des Bruchs der Jahre 1933-1945, gerne als Erfolgsgeschichte gelesen. Doch unvollendete Ansätze, nicht beantwortete Fragen, abgebrochene Karrieren und vergessene Leistungen, aber auch eine Vielzahl ungelöster Probleme im Verhältnis anderer Disziplinen zu den Jüdischen Studien und zum Judentum bleiben dabei ausgeblendet.

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, die im Jahr 2019 zugleich ihr 40jähriges Bestehen begeht, nimmt diese Grauzonen in den Blick und lädt zusammen mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Verband der Judaisten in Deutschland vom 16. bis 19. Juni 2019 zur Konferenz nach Heidelberg ein.

Die Tagung wird gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Informationen zum Programm und zur Registrierung finden Sie [HIER]


 

Herzliche Einladung zum Gastvortrag von Dr. Tania Notarius:

 

Poster-notarius

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Abraham Berliner Lecture 2019

Prof. Dr. David Marcus (Professor of Bible and Masorah, Jewish Theological Seminary New York):
»The Rationale Behind the Masoretic Notes«

22.05.2019, 18:15 Uhr, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, S4
[Download Poster]

Das Abraham Berliner Center konnte für die diesjährige Abraham Berliner Lecture Prof. Dr. David Marcus vom Jewish Theological Seminary New York gewinnen. Am Morgen unterrichtete er zudem ein kurzweiliges Seminar für Studierende und Doktorand*innen der HfJS. Außerdem konnte er sich die Fortschritte und aktuellen Entwicklungen im DFG-Langzeitvorhaben "Corpus Masoreticum", in dessen Advisory Board er Mitglied ist, informieren.

Abends hielt David Marcus die sehr gut besuchte Abraham Berliner Lecture, die in diesem Jahr nun schon zum fünften Mal stattfindet und die an den großen Gelehrten Abraham Berliner (1. Mai 1833 – 21. April 1915) erinnert: Dieser steht stellvertretend für diejenigen jüdischen Gelehrten in Deutschland, die im Bereich der semitischen Sprachen sowie der Text- und Auslegungstraditionen der Hebräischen Bibel einschließlich der Targumim bahnbrechende Forschungsarbeit leisteten, für diese Forschung in Deutschland allerdings nie einen gesicherten akademischen Rahmen vorfanden.

Abc Lecture 2019 Collage



Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg vom Wissenschaftsrat reakkreditiert

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) ist für weitere fünf Jahre durch den Wissenschaftsrat institutionell reakkreditiert.

Damit ist 2019 für die HfJS ein ganz besonderes Jahr: Sie kann nicht nur ihr 40-jähriges Bestehen feierlich begehen, sie erhält mit der Akkreditierungsurkunde erneut die Bestätigung dafür, dass sie den wissenschaftlichen Maßstäben einer Hochschule entspricht und in der Forschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses Leistungen erbringt, die dem kooperativ ausgeübten Promotionsrecht angemessen sind.
2019_03_01_Akkreditierungssiegel_neu


 

 

 


 

Gemeinsame Erklaerung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfD - keine Alternative für Juden": Am 4. Oktober 2018 erschien eine gemeinsame Erklärung verschiedener jüdischer Organisationen gegen die AfD, bei der auch die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Mitunterzeichnerin ist. Vielen Dank an den Zentralrat der Juden in Deutschland für diese Initiative. Den Wortlaut des Dokumentes können Sie in deutscherenglischer und russischer Sprache nachlesen.


 

 


Ausstellungsprojekt von Studierenden des M.A. Museologie der HfJS:


Überleben im Ghetto von Hongkew/Shanghai 1940-1947
Zeichnungen und Aquarelle von John H. Less
(1923 Berlin-2011 New Jersey)


Die Ausstellung kann zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden:

Mo - Do: 9:00 - 20:00 Uhr
Fr: 9:00 - 15:00 Uhr
So: 12:00 - 18:00 Uhr
 

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Letzte Änderung: 07.06.2019