Aktuelles


Verkürzte Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit: 

Ab dem 7. August 2017 bis einschließlich 15. Oktober 2017 ist die HfJS montags bis donnerstags ab 18.00 Uhr, freitags ab 14.00 Uhr sowie an den Sonntagen ganztags geschlossen.

Ab dem 16. Oktober 2017 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.


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Auftaktveranstaltung der NGGJ - Workshop und Festvortrag

am Donnerstag, 19.10.2017 in der HfJS

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NEUERSCHEINUNG:

Ende August erscheint von Dr. Judith Weißbach der Titel „Exilerinnerungen deutschsprachiger Juden an Shanghai 1938-1949“ in der Reihe Schriften der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

Shanghai bot zwischen 1938 und 1949 einer der größten deutschsprachigen jüdischen Exilgemeinden Zuflucht vor dem Nationalsozialismus. Diese Migrationserfahrung – die Umstände, die Lebensbedingungen in der besetzten Stadt sowie die Exildauer – stellt eine einzigartige Exilerfahrung im Kontext des Zweiten Weltkriegs dar.

Mit dem Erinnerungsdiskurs über das Shanghaier Exil wird ein wichtiger Meilenstein in der Überwindung der eurozentrischen Sicht des Zweiten Weltkriegs gesetzt.

Jetzt vormerken unter:  https://www.winter-verlag.de/de/detail/978-3-8253-6783-1/Weissbach_Exilerinnerungen_an_Shanghai/

 

 



DAMALS - Das Magazin für Geschichte 8/2017

mit einem Beitrag von Prof. Frederek Musall:

Der jüdische Gelehrte Moses Maimonides
Der zweite Moses

Moses Mai­mo­ni­des gilt als der letz­te gro­ße Re­prä­sen­tant des so­ge­nann­ten gol­de­nen Zeit­al­ters der Ju­den von Al-​An­da­lus, dem von Mus­li­men be­herrsch­ten Teil der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. Die im is­la­mi­schen Kul­tur­raum le­ben­den Ju­den stan­den grund­sätz­lich un­ter Rechts­schutz. Da­her wa­ren ih­re Le­bens­um­stän­de im Ver­gleich zu ih­ren Glau­bens­ge­schwis­tern im la­tei­nisch be­herrsch­ten Eu­ro­pa weit­aus bes­ser und bo­ten ih­nen brei­te­re Mög­lich­kei­ten kul­tu­rel­ler Teil­ha­be und Ge­stal­tung. Den­noch ent­springt das Bild ei­nes „gol­de­nen Zeit­al­ters“ in ers­ter Li­nie ro­man­ti­sie­ren­den Vor­stel­lun­gen, wie sie wäh­rend der jü­di­schen Eman­zi­pa­ti­on im 19. Jahr­hun­dert ge­pflegt wur­den – der Rück­griff auf die­se ver­meint­lich sor­gen­freie Zeit dien­te ge­wis­ser­ma­ßen als Ge­gen­ent­wurf zu den be­ste­hen­den, für die Ju­den sehr schwie­ri­gen ge­sell­schafts-​ und kul­tur­po­li­ti­schen Ver­hält­nis­sen. ...


Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 8/2017

 


Multimediale Kunst-Ausstellung in der Wormser Synagoge:
Jüdische Handschriften werden computeranimiert inszeniert

11. Juli – 31. Oktober 2017 | Feierliche Eröffnung 10. Juli 18.30 Uhr | www.galgal.deGalgal Kunst-Projekt

In der Wormser Synagoge wird am 10. Juli 2017 die multimediale Ausstellung »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung« eröffnet. Diese wird bis zum 31. Oktober 2017 mikrographische Figurationen von Wortbildern aus ausgewählten westeuropäischen jüdischen Bibelhandschriften des 12.–14. Jahrhunderts zeigen. Durch deren computeranimierte Inszenierung wird dabei die Jüdische Bibel durch Beamer-Projektion im jüdisch-kultischen Raum der Synagoge platziert: Jüdische (Manuskript-)Kultur wird als eigene Stimme seh- und erlebbar. Sie führt multi-medial in eine vergessene Welt des jüdischen Mittelalters ein.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg / Universität Heidelberg) als Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs 933 der Universität Heidelberg mit dem Berliner Künstler Professor Eckhard Westermeier konzipiert.
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Verlängert:

Ausstellung

ZUM GREIFEN FERN
Zum 27. Januar, dem bundesdeutschen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, zeigt die HfJS Fotografien von Michael Utz aus dem Jüdischen Museum Berlin.
2017_01_16_ZumGreifenFern_Vernissage

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 29.08.2017