Hochschulrabbiner

 

 

Rabbiner Shaul Friberg

Sprechstunde (Vorlesungszeit): nach Vereinbarung, N2 04
Sprechstunde (Semesterferien): nach Vereinbarung

Tel.: (+49) (0) 6221 / 54 192 - 56
Fax.: (+49) (0) 6221 / 54 192-09
E-Mail: shaul.friberg@hfjs.eu

 

 

 

Aktuelles

Studierenden-Shabbat an der HfJS im Sommersemester 2016

Auch im Sommersemester 2016 bietet die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg wieder dreimal im Semester einen Studierenden-Schabbat an. Bitte melden Sie sich dazu unter meiner E-Mailadresse shaul.friberg@hfjs.eu an.
 

CURRICULUM VITAE


Ich bin 1957 in Falun, einer Kleinstadt im Norden Schwedens geboren und zog 1976 zum Studium nach Uppsala. Seit dieser Zeit nahm ich aktiv am jüdischen Gemeindeleben teil.

1984 machte ich meinen Magisterabschluss (M.A.) und arbeitete danach als Lehrer in verschiedenen Yeshivot in den USA und Israel. 1999 folgte meine Rabbinerordination vom Bet Midrash Sefaradi in Jerusalem. Ferner absolvierte ich eine Ausbildung in Chazanut und eignete mir weitere Qualifikationen an (wie z.B. Schechita für Hühner; ich wurde zum Mohel ausgebildet, wobei mir zum Diplom nur ca. 2 Wochen Praxis fehlen).

In den Jahren 1984-1986 sowie 1992-1995 war ich in der Jüdischen Gemeinde Stockholm tätig, hauptsächlich im Jugend- und Erziehungsbereich (Schule, Sonntagsschule, Sommerlager, Vorbereitung zur Bar Mizwa, Lernzirkel, Konversationsgruppen etc.).

1995-1999 lehrte ich in Israel an der Yeshiva Nachalat Zwi die Anfängerkurse.

Im August 1999 begann ich in München als Assistenzrabbiner. Ich war dort in der Gemeinde sehr aktiv und engagierte mich besonders für Alleinstehende und junge Familien. Dazu gehörten Schiurim für junge Anfänger zum Siddur und zu jüdischen Traditionen sowie eine pädagogisch akzentuierte Gebets-Gruppe für Anfänger am Schabbat-Morgen. Außerdem predigte ich am Schabbat-Morgen, bereitete auf die Bar Mizwa vor, besuchte regelmäßig das Seniorenheim und die Schule, übte die Funktion eines Chasan aus, kümmerte mich um Beerdigungen, gab Kurse für russischsprachige Gemeindemitglieder, kontrollierte die Einhaltung der Kaschrut-Regeln und vieles mehr  – eben alles, was so ein Amt mit sich bringt.

2003-2008 war ich als Rabbiner und als Repräsentant der israelischen Organisation Shavei Israel (www.shavei.org) in der Israelitischen Kultusgemeinde zu Palma de Mallorca tätig. Dort war ein wichtiger Teil meiner Arbeit, eine Beziehung mit der mallorquinischen Gesellschaft aufzubauen, insbesondere mit interessierten Nachkommen ehemals jüdischer Familien (www.memoriajueva.com).

Seit April 2008 bin ich Hochschulrabbiner an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
 
Ich habe fünf Kinder zwischen 10 und 20 Jahren. Meine Frau Natascha ist in Krasnojarsk, Russland, geboren. Sie hat ein Bachelor-Diplom (B.A.) für internationale Wirtschaftswissenschaften und spricht außer ihrer Muttersprache Russisch Deutsch, Hebräisch, Spanisch und Englisch. In München arbeitete sie in verschiedenen Freiwilligengruppen für russischsprachige Gemeindemitglieder mit und engagierte sich in Kleinkindergruppen. Ferner hat sie im Jüdischen Seniorenheim als Maschgicha gearbeitet sowie als Balanit in der Münchener Mikwe.



Hobbys und Interessen

  • Aktiv: Ich bin ziemlich faul und meine zwei - wunderbaren! - Kinder, die noch zu Hause wohnen, nehmen meine ganze Stärke in Anspruch.
  • Passiv genieße ich gern ein gutes Buch (Sie wissen nicht, wie viel gute Literatur Sie verpassen, wenn Sie kein Schwedisch lesen können!)

Aufgaben und Ziele in meiner Arbeit

  • Talmud und Tefila im Rahmen des B.A. Praktische Jüdische Studien 100%;
  • Rabbiner/ Seelsorger für die Studierenden der Hochschule und für Studierende in Heidelberg;
  • Organisation von Schiurim und Unterricht in jüdischem Denken, Traditionen, Textstudium usw. für die Studierenden außerhalb des Stundenplans;
  • Gemeinsam mit meiner Familie biete ich ein offenes Haus an und lade regelmäßig zu Schabbatessen und anderem ein;

 

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Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 10.05.2016