Jüdische Literaturen

Lehrstuhlinhaber:

Prof. Dr. Roland Gruschka

Mitarbeitende am Lehrstuhl:

Prof. Dr. Anat Feinberg
Dr. Daniela Mantovan-Kromer



Am Lehrstuhl werden Jüdische Literaturen, allen voran die jiddische, hebräische, deutsch-jüdische und amerikanisch-jüdische Literatur anhand zentraler Werke gelehrt, die in Übersetzung und/oder im Original gelesen werden. Ein weiterer Gegenstand sind Werke aus anderen Literaturen, die jüdische Themen zum Inhalt haben.

Traditionen und Kontinuitäten innerhalb der Jüdischen Literaturen eröffnen einen eigenen Zugang zum Verständnis der besonderen jüdischen Existenz. Die Vielfalt der jüdischen Lebenswelten fand und findet dabei ihren Ausdruck in der Literatur. Die gegenseitigen „Verschränkungen“ (Miron) der nicht nur in der Wahl der Sprache und in ihren Zielsetzungen unterschiedlichen und vielschichtigen Jüdischen Literaturen wie auch ihre wechselnde Einbettung in die literarischen, ästhetischen, kulturellen und politischen Diskurse der die jüdische Gemeinschaft umgebenden Gesellschaften sind ein interessantes Feld für komparatistische, interdisziplinäre und Gebiets- und Epochengrenzen übergreifende Arbeiten.

Zur Erschließung und Interpretation der Werke werden die Studierenden in größtmöglichster Breite an literatur- und kulturwissenschaftliche Ansätze und Methoden herangeführt, unterstützt durch eine Vermittlung der jeweils erforderlichen sprachgeschichtlichen und philologischen Grundlagen.
Für den Spracherwerb im Jiddischen werden jedes Semester Sprach- und Lektürekurse angeboten.

Die Lehrveranstaltungen gehören in der Regel zum Modulbereich „Kunst und Literatur“, werden aber je nach Thema auch den Modulbereichen „Jüdische Lebenswelten“ und „Religion und Philosophie“ zugerechnet.


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Letzte Änderung: 01.12.2010