Bibel und Jüdische Bibelauslegung

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Inhalt:

 

 

PERSONEN

Lehrstuhlinhaberin

Lehrstuhlvertretung im WiSe 2017/18

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Studentische Hilfskräfte

  • Bettina Burghardt M.A.
  • Elias Pfender B.A.
  • Hanna Rost B.A.

 

AKTUELLE FORSCHUNGSPROJEKTE

 

1. Gelehrtenwissen oder ornamentaler Zierrat? Die Masora der Hebräischen Bibel in ihren unterschiedlichen materialen Gestaltungen (Teilprojekt B4 im SFB 933 Materiale Textkulturen)

  • Gegenstand des Teilprojekts sind die masoretische Kommentierungen und Superkommentare in der mittelalterlichen Auslegungs- und Kommentarliteratur zwischen 1040 und 1450 sowie ausgewählte aschkenasische Bibelhandschriften, die den Text der Masora magna in mikrographischer Schrift als Masora figurata bieten. Die leitende Frage beider Untersuchungen ist, in welchem Maße die Masora-Tradition von den materialen Komponenten und ihren Designs bestimmt ist: Wie sind die vielfältigen Darstellungsformen mit der unterschiedlichen Rezeption in verschiedenen sozialen Feldern (Gelehrtenkreise, Gemeinde oder synagogale Praxis) verbunden?
  • www.materiale-textkulturen.de/teilprojekt.php?tp=B04&up=&fp=2
  • Derzeitiger Umfang: zwei Mitarbeiterstellen (2 TVL 13 [100%/65%] und 1 Hiwi-Stelle (7,5 Std./Woche).
  • Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2011-2015 und 2015-2019.

 

2. Graduiertenkolleg 1728-0 Theologie als Wissenschaft. Formierungsprozesse der Reflexivität von Glaubenstraditionen in historischer und systematischer Analyse

  • Antragstellende Hochschulen: Goethe-Universität, Frankfurt a. M. (federführend), Philosophisch-Theologische Hochschule (PTH) Sankt Georgen, Frankfurt a. M.; Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS), Johannes-Gutenberg Universität Mainz.
  • 1. Sprecher: Prof. Dr. Thomas Schmidt, Goethe-Universität, Frankfurt am Main; designierte 2. Sprecherin: Prof. Dr. Hanna Liss, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
  • www.theologie-als-wissenschaft.de/
  • Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2012-2016 und 2016-2020.

 

ABGESCHLOSSENE FORSCHUNGSPROJEKTE

 

1. Der Kommentar zum Zwölfprophetenbuch (Perush Tere Asar) von Josef ben Schim’on Kara (ca. 1050-1125): Kritische Edition und kommentierte Übersetzung

  • Das Projekt beschäftigt sich mit dem jüdischen Bibelausleger Josef ben Schim’on Kara (ca.1050-1125). Es wird der Kommentar zum Zwölfprophetenbuch ediert. Die Sichtung und Aufarbeitung der Handschriften unter Einbeziehung bisher bekannter Textfragmente lässt einen exemplarischen Überblick zur Textgeschichte des Kommentars und zur nordfranzösischen Kommentartechnik und –überlieferung erwarten. Ziel des Projektes ist die computergestützte Erfassung und editionstechnische Aufbereitung aller bislang dem Kara zugeschriebenen Textzeugen in Manuskriptform sowie etwaiger Text-Parallelen, die bislang als Raschi-Kommentare firmieren. Darüber hinaus soll eine kommentierte Übersetzung ins Deutsche angefertigt werden. Gleichzeitig wird eine Präsentation und wissenschaftliche Weiterverwertung des Materials in einer elektronischen Editionsform angestrebt.
  • Erste Veröffentlichungen online unter www.Medieval-Jewish-Studies.org
  • Mitarbeiterinnen: Anette Adelmann, MA,; Claudia Brendel, MA.
  • Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2007-2009.

 

2. Theorie und Praxis der rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum / Ritual Purity in Medieval Ashkenaz (Teilprojekt B11 im SFB 619 Ritualynamik)

  • Das Projekt beschäftigt sich mit den Gesetzen zur rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum. Es soll die Frage bearbeitet werden, warum bestimmte Gruppierungen wie die sog. ‚deutschen Frommen’ (sozialdynamischer Faktor: aschkenasische Elitebildung) zu bestimmten Zeiten (geschichtsdynamischer Faktor: Judenverfolgung und –vertreibung) entweder eine verstärkte theoretische Beschäftigung mit den Gesetzen zur kultischen Reinheit oder eine praktische Intensivierung der Reinheitsrituale entwickelt haben, welche Praktiken von welchen Diskursen bestimmt sind, und welche innovativen Elemente in den Diskurs über rituelle Reinheitsgesetze gegenüber der klassisch-rabbinischen Anschauung in der Antike eingebracht werden.
  • www.ritualdynamik.de
  • Umfang: eine Mitarbeiterstelle (TVL 13 50%) und 2 Hiwi-Stellen (20 /Woche; 150 Std./Halbjahr).
  • Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2009-2013.

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PROFIL DES LEHRSTUHLS

 

Das Fach Bibel und Jüdische Bibelauslegung beschäftigt sich zunächst mit dem Text der Bibel und dessen Deutung. Dass hiermit eine wissenschaftliche Beschäftigung mit den textlichen Grundlagen (unter Anwendung der Methoden der historisch-kritischen Bibelwissenschaft sowie der Erforschung der altorientalischen Religionsgeschichte) gemeint ist, braucht nicht eigens betont zu werden. Schwieriger ist da schon die "jüdische Bibelauslegung", denn hier handelt es sich ja nicht unbedingt um wissenschaftliche Exegese im modernen Sinn. Dennoch steht natürlich außer Frage, dass die traditionelle jüdische Bibelauslegung ein wesentlicher Bestandteil von Forschung und Lehre gerade an der Hochschule für Jüdische Studien darstellen sollte, nicht zuletzt deswegen, weil dieser Forschungsbereich in Deutschland und auch in den anderen europäischen Nachbarländern entweder gar nicht oder nur sehr eklektisch und am Rande bearbeitet wird. Da das Fach Bibel und Jüdische Bibelauslegung darüber hinaus weder in Deutschland noch in den USA oder in Israel eindeutig profiliert ist, sollen nachfolgend die unterschiedlichen Arbeitsfelder und -aufgaben für dieses Fach kurz skizziert und im Anschluss daran die derzeitigen und künftigen Arbeitsschwerpunkte vorgestellt werden.

Das Fach Bibel und Jüdische Bibelauslegung beschäftigt sich mit Text, Überlieferung, exegetischer Rezeption und moderner Deutung der Hebräischen Bibel von der Antike bis in die Neuzeit. Dabei umfasst allein das Forschungsgebiet für die biblische Geschichte und Literatur, d.h. für die Epoche zwischen ca. 1200 und 100 v.u.Z., einen historischen Rahmen von mehr als 1000 Jahren. Nimmt man (ohne die rabbinische Traditionsliteratur im engeren Sinn) noch die Quellen zur jüdischen Bibelauslegung in Mittelalter und Neuzeit hinzu, so umfasst dieses Fach idealtypisch mehr als 2500 Jahre, die in literarspezifischen Detailfragen ebenso wie in zunehmend fächerübergreifenden Fragestellungen und Forschungsansätzen überblickt sein wollen.

Die Arbeit im Fach Bibel und Jüdische Bibelauslegung vollzieht sich auf zwei deutlich zu unterscheidenden und dennoch ineinandergreifenden Ebenen: Auf der ersten Ebene steht die eigentliche Arbeit am biblischen Text selbst. Der Anspruch der modernen wissenschaftlichen Bibelforschung und Bibelkritik liegt dabei in der Erfassung und Deutung des ursprünglichen Sinnes eines Textes, seine Entstehungssituation und -geschichte, der Erarbeitung seiner soziohistorischen Prägung und seiner spezifischen sprachlichen Gestaltung. In diesem Rahmen arbeitet die moderne jüdische Bibel-Exegese mit den Methoden der klassischen historisch-literarischen Kritik, die sich in den akademischen Lehranstalten auf christlicher und jüdischer Seite weitgehend, wenngleich auch jeweils unterschiedlich akzentuiert, durchgesetzt hat.

Auf einer zweiten Ebene steht die Beschäftigung mit der jüdischen Rezeption der hebräischen Bibel und damit einerseits mit der Geschichte der jüdischen Bibelauslegung und andererseits mit der hermeneutischen Frage der Relation zwischen (moderner) jüdischer Deutung eines Textes und historisch-kritischer Erforschung der hebräischen Bibel. Da die rabbinische Epoche im hier genannten Fachbereich nicht schwerpunktmäßig bearbeitet wird (gehört arbeitstechnisch zum Fach Talmud, Codices und rabbinische Literatur), liegen die Schwerpunkte im Bereich der Erarbeitung der Quellen zur jüdischen Bibelauslegung auf dem für die jüdische Exegese entscheidenden Zeitraum von der ersten Hälfte des 10. bis zur 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts sowie auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Die erstgenannte Periode wird beherrscht von Persönlichkeiten wie R. Saadya Gaon, R. Shelomo Yizchaqi (RaShY), R. Shemu’el ben Meïr (RaShBaM), R. Avraham Ibn Ezra, den Mitgliedern der Familie Qimchi und R. Moshe ben Nachman (RaMBaN = Nachmanides). Alle diese Exegeten betrieben nicht nur das Studium und die Auslegung der Bibel als eine eigene Disziplin, die eine entsprechende Literaturgattung nach sich zog (die jüdische Bibel-Kommentarliteratur); vielmehr taten sie dies auch vor einem bei den einzelnen je unterschiedlichen, aber stets explizit formulierten hermeneutischen Hintergrund und exegetischen Anspruch (Herausforderung durch die Qaräer; die sog. Peshat-Exegese usw.). Das 19. Jh. markiert demgegenüber die Umbruchzeit von der traditionellen jüdischen Bibelauslegung zur historisch-kritischen Erforschung der Bibel. Die diese Zeit prägenden Auseinandersetzungen um das Verständnis der Hebräischen Bibel können hermeneutisch nicht hoch genug veranschlagt werden und prägen die jüdische Bibelauslegung bis heute.

Die historische Erforschung der Geschichte der Auslegung des biblischen Textes ist nicht mit der Auslegung des Textes selbst zu verwechseln, wenngleich natürlich die exegetische Arbeit am Bibeltext oftmals auf philologische oder sonstige inhaltliche und formale Beobachtungen der jüdischen Exegeten aus Mittelalter und Neuzeit zurückgreifen wird. Die Geschichte der jüdischen Bibelauslegung ist eine Geschichte der Vielzahl von Auslegungen des biblischen Textes. Entscheidend für ein sinnvolles Ineinandergreifen beider Arbeitsbereiche (sowohl in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit als auch im Lehrbetrieb) scheint mir zu sein, die verschiedenen Deutungen in Bezug zu den ihnen zugrundeliegenden exegetischen Methoden zu setzen und den an sich selbstverständlichen hermeneutischen Grundsatz, nach dem die Art der Auslegung ihr inhaltliches Ergebnis bedingt, bei der eigenen Arbeit mitzubedenken. Es muss also darum gehen, auch bei der modernen literaturgeschichtlichen und literaturwissenschaftlichen Bearbeitung der hebräischen Bibel den jüdischen Auslegungshintergrund stets mitzureflektieren und damit die moderne wissenschaftliche Auslegung selbst zu einem integrativen Bestandteil der jüdischen Auslegungstradition werden zu lassen. Vor diesem Hintergrund kann dann auch die traditionelle jüdische Bibel-Auslegung als eine wissenschaftliche Fachdisziplin und umgekehrt die historisch-kritische Erforschung der Bibel als ein Teil auch der jüdischen Bibelexegese verstanden werden. Da die jüdische Bibelauslegung kein sola-scriptura-Schriftprinzip kennt, muss auch die moderne wissenschaftliche Bibelforschung ihren exegetischen Standpunkt innerhalb der jüdischen Bibelauslegung einnehmen.

Das Fach Bibel und Jüdische Bibelauslegung beschäftigt sich mit Text, Überlieferung und exegetischer Rezeption der Hebräischen Bibel von der Antike bis in die Neuzeit. Mit Ausnahme der neuzeitlichen Literatur sind alle entscheidenden Quellen auf Hebräisch verfasst. Das Studium in diesem Fach hängt daher in hohem Maße von der Beherrschung der hebräischen Sprache ab. Grundlegende Sprachkenntnisse sind daher eine unabdingbare Voraussetzung.

Die im Grundstudium angebotenen Kurse dienen der Einführung sowohl in die Bibel selbst, als auch in deren Auslegungsgeschichte. Gleichzeitig sollen in diesen Kursen erste Schritte im Umgang mit dem hebräischen Text erlernt und geübt werden. Im Proseminar für die Einführung in die (moderne) Bibelauslegung wird daher so weit wie irgend möglich am hebräischen Text selbst gearbeitet. Dies ist schon deshalb nötig, weil viele exegetische Auslegungsmethoden (wie beispielsweise Textkritik, Form- oder Traditionsgeschichte) nicht unabhängig von der hebräischen Sprachgestalt angewandt werden können. Gerade die jüdische Auslegungstradition hat die biblische Offenbarung als hebräisches schriftliches Zeugnis viel zu ernst genommen, als dass hier einfach auf eine andere Sprache ausgewichen werden könnte.

Auch im Proseminar und der Übung für die Geschichte der traditionellen jüdischen Bibelauslegung wird ausschließlich am hebräischen Text gearbeitet, da, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, diese Literatur bislang ohnehin kaum ins Deutsche oder in eine andere moderne Fremdsprache übertragen wurde. In diesem Kurs werden nicht nur regelmäßig (vor allem mittelalterliche) hebräische Texte übersetzt; es sollen vor allem Kenntnis einer bestimmten Terminologie erlangt und, damit einhergehend, die literarische Verarbeitung anderer (und wiederum hebräischer) Quellen, erkannt und inhaltlich interpretiert werden. Daneben gehören auch so "profane" Dinge wie das Erlernen der RaShY-Kursive (immer noch!) und der Umgang mit den Miqra’ot Gedolot zum Programm dieser Lehrveranstaltungen.

Da sowohl die Auslegung des Bibeltextes selbst als auch die Interpretation der Auslegungsliteratur ein Mindestmaß an Hebräisch-Kenntnissen erfordern, wurde seit kurzem vereinbart, dass Studenten, die an der HFJS mit dem Hebräisch-Kurs beginnen, mindestens ein Jahr Unterricht vorweisen müssen, um grundlegende grammatikalische Kenntnisse und die Fähigkeit zum unvokalisierten Lesen vorweisen zu können (in der Regel also ab dem 3. Fachsemester).

Ziel der Lehrveranstaltungen im Grundstudium ist es, die Studenten anhand der Originalquellen in das Fach, seine Literatur und seine Methoden einzuführen. Hebräische Sekundärliteratur wird dabei noch nicht verwendet.
Mehr noch als im Grundstudium sollte im Hauptstudium die Arbeit ausschließlich am hebräischen Textmaterial selbstverständlich sein und hier nun auch hebräische Sekundärliteratur einschließen. Sind Studierende durch die Proseminararbeit im Grundstudium bereits an den Umgang mit der Hebräischen Bibel gewöhnt, kann auch im Haupt-Seminar zur hebräischen Bibel am masoretischen Text gearbeitet werden. Ebenso steht auch derjenige Student nicht "wie der Ochs” vor dem Berg der jüdischen Traditionsliteratur, der im Grundstudium die RaShY-Kursive geübt und die spezifische Terminologie des RadaQ schon einmal gehört hat. Die Bearbeitung einzelner vertiefender Fragestellungen kann dann auf dem im Grundstudium angeeigneten Stoff aufgebaut werden.
Wie überall bedarf auch im Fach Bibel die systematische Heranführung an die hebräischen Quellen einer gewissen Gewöhnung von seiten der Studierenden. Neben anfänglichem und zumeist unberechtigtem "Sprachstress" wird jedoch das Lehrangebot, das in der oben beschriebenen Weise strukturiert ist, gerne angenommen.

In Kooperation mit der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg (Inst. Geschichte, Germanistik, Europ. Kunstgeschichte, Romanistik) wird das Interdisziplinäres Masterprogramm Heidelberger Mittelalter Master angeboten."

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Abraham Berliner Center zur Erforschung der Text- und Auslegungstraditionen der Hebräischen Bibel (ABC)

 

ABC-plakat
Abraham Berliner Center
Das ABC wurde am 21. April 2015 an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg aus Anlass des 100. Todestages von Abraham Berliner (1. Mai 1833 – 21. April 1915) offiziell gegründet.

Abraham Berliner steht stellvertretend für diejenigen jüdischen Gelehrten in Deutschland, die im Bereich der semitischen Sprachen sowie der Text- und Auslegungstraditionen der Hebräischen Bibel einschließlich der Targumim bahnbrechende Forschungsarbeit leisteten, für diese Forschung in Deutschland allerdings nie einen gesicherten akademischen Rahmen vorfanden, weder vor 1933 noch nach 1945. Das Abraham Berliner Center wird zum Gedenken an diesen Zweig der Wissenschaft des Judentums gegründet. Es ist gleichzeitig dem Anspruch verpflichtet, diese philologische und historische jüdische Wissenschaftskultur in Deutschland intensiv fortzuführen und zu fördern.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Abraham Berliner Centers steht die Erforschung der Text- und Auslegungstraditionen der Hebräischen Bibel unter besonderem Einschluss der Masora- und Targumforschung. Dies geschieht zum einen durch die editorische Aufarbeitung der umfassenden Bibel-Handschriften sowie der westeuropäischen Kommentarliteratur, die seinerzeit von Abraham Berliner und anderen Vertretern der Wissenschaft des Judentums begonnen wurde und bis heute noch nicht ansatzweise abgeschlossen ist. Auf der anderen Seite wird die klassische philologische Grundlagenforschung durch die Integration  aktueller kultur- und religionswissenschaftlich orientierter Forschungsprojekte zur Bibel-, Targum- und Kommentarliteratur ergänzt.

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Letzte Änderung: 31.10.2017