Elke Morlok

Dr. Elke Morlok ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte.
Anschrift:
Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg
Landfriedstraße 12
D-69117 Heidelberg
Tel.: (+49) (0) 6221 / 54 19 224
E-Mail: elke.morlok@hfjs.eu
Sprechstunde: dienstags, 12 bis 13 Uhr und n.V. Landfriedstraße 12, A2.07.
Fachgebiet Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte
Seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg als Assistentin von Prof. Dr. Frederek Musall im Fach Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte.
2007-2008 Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Kulturtransfer im neuen Stil: Der Renaissance-Prediger Yehuda Moscato (ca. 1530-1590)" an der Martin-Luther- Universität Wittenberg/Halle, Übersetzung von Moscatos Nefuzot Yehuda aus dem Hebräischen ins Englische.
2000 – 2007 PhD-Programm an der Hebrew University Jersualem bei Prof. Dr. Moshe Idel anhand eines Minerva- und DAAD- Stipendiums. Promotion zum Thema "Rabbi Joseph Gikatilla’s Hermeneutics".
1995 – 1998 M.A.-Studium in "Jewish Civilization and Jewish Thought" an der Hebrew University Jerusalem anhand eines Golda Meir Stipendiums.
1993 – 1995 Studium der evangelischen Theologie und Jüdischen Studien an der Ruprecht-Karls-Universität und Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg.
1991 – 1993 Studium der evangelischen Theologie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen.
1969 geboren in Leonberg, Württemberg.
Bücher:
Rabbi Joseph Gikatilla’s Hermeneutics, erscheint 2010 bei Mohr Siebeck Tübingen.
Übersetzung mit Kommentar und Einleitung von Moshe Cordoveros Tomer Devorah and ’Or Ne‘erav für den Verlag der Weltreligionen (erscheint Ende 2010).
Übersetzung und Edition von Moshe Idels Kabbalah and Eros, New Haven & London 2005, für den Verlag der Weltreligionen: Frankfurt am Main, Juni 2009.
Übersetzung und Edition von Ephraim Meirs Sammelband zu moderner jüdischer Philosophie mit dem Titel Differenz und Dialog über Levinas, Rosenzweig, Heschel, Buber etc. , erscheint 2010 bei Winter Universitätsverlag: Heidelberg.
Co-Edition von Maren Niehoff, Philo on Jewish Identity and Culture, Mohr Siebeck: Tübingen 2001.
Verfassung und Edition von Zev Birger, Keine Zeit für Geduld, Luchterhand: München 1997.
Artikel
„Von der Kontemplation zur Partizipation: Gab es einen positiven Wandel des Frauenbildes im Chassidismus vom Objekt mystischer Kontemplation hin zu einer aktiven Rolle in der Bewegung?“ erscheint im Sommer 2010 in den Frankfurter Judaistischen Beiträgen.
“Kabbala als Alternative? Die Herausforderung der jüdischen Philosophie anhand der mittelalterlichen Mystik am Beispiel Abraham Abulafias“ erscheint in dem Sammelband der Tagung „Herausforderung durch Religion? Begegnungen der Philosophie mit Religionen in Mittelalter und Renaissance“ in Trier, 2010.
„Integrative Hermeneutics via Language and Ritual in Medieval Jewish Mysticism” in dem Sammelband des Cambridge Symposium on Middle Eastern Studies: Knowledge and Language in Middle Eastern Societies (in print, 2010).
„Mystik und Askese: Unterschiedliche Tendenzen in der jüdischen Mystik und deren Korrespondenzen im Sufismus und in der arabischen Philosophie“, in Gottfried Kerscher, Gerhard Krieger, Martin Przybilski (Hg.), Askese im Mittelalter – „Dialektische“ oder „kontinuierliche“ Vorbereitung beruflicher Professionalisierung?, Themenheft der Zeitschrift Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung des Mediävistenverbandes Deutschland, 2010.
“Erinnerungsarchitektur in der Kabbala. Rabbi Joseph Gikatillas Modell integrativer Hermeneutik“, in Jens Mattern/Günter Oesterle (Hg.), Abgrund der Erinnerung. Kulturelle Identität zwischen Gedächtnis und Gegen-Gedächtnis, Berlin 2010 (Vorwerk 8 Verlag), S. 37-50.
“Text als Textur bei Rabbi Joseph Gikatilla und in der Kabbala Denudata”, in Morgenglantz. Zeitschrift der Knorr-von-Rosenroth-Gesellschaft 16 (2006), S. 161-179.
Art. “Gikatilla”, in Andreas Kilcher/Friedrich Niewöhner (Hg.), Lexikon jüdischer Philosophen und Theologen, Stuttgart 2003, S. 86-88.
Übersetzungen:
Übersetzung von Moshe Idels Artikel, “On Binary Beginnings in Kabbalah Scholarship”, in Aporemata. Kritische Studien zur Philosophiegeschichte 5 (2001).
Rezensionen:
Gerold Necker, Das Buch des Lebens. ספר החיים, Tübingen 2001, in Kabbalah. Journal for the Study of Jewish Mystical Texts 8 (2003).
Andreas Kilcher, Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma, Stuttgart 1998, in Kabbalah. Journal for the Study of Jewish Mystical Texts 7 (2002).
VORTRÄGE
September 2010: „Die Shekhinah als Reflexion der göttlichen und der irdischen Welt“ und Organisation des Panels zu Magie, Kabbala und Apokalyptik gemeinsam mit Gerold Necker auf dem 31. Deutschen Orientalistentag in Marburg.
Juli 2010: „R. Nehemia ben Shlomo and his influence on hermeneutic perspectives in Spanish Kabbalah”, IX CONGRESS OF THE EUROPEAN ASSOCIATION FOR JEWISH STUDIES (EAJS), Ravenna, Italy, July 25-29, 2010.
März 2010: „Die Shekhina in der Kabbala“ auf dem interdisziplinären und internationalen Symposium „Das Geheimnis der Gegenwart Gottes. Zur Schechina-Vorstellung in Judentum und Christentum“, 26.-28. März 2010 Evangelisch-Theologische Fakultät Tübingen.
Dezember 2009: „Von der Kontemplation zur Partizipation: Gab es einen positiven Wandel des Frauenbildes im Chassidismus vom Objekt mystischer Kontemplation hin zu einer aktiven Rolle in der Bewegung?“, beim Workshop des Seminars für Judaistik der Universität Frankfurt zum Thema „Räume – Rituale - Ereignisse. Feministische Transformationsprozesse im neuzeitlichen Judentum (erscheint 2010 in Frankfurter Judaistische Beiträge).
November 2009: „Der Wahrheitsbegriff in der jüdischen Philosophie und seine mystischen Variationen“, auf dem Studientag der Ev.-Theol. Fakultät Tübingen, mit anschließender Podiumsdiskussion.
Oktober 2009: “Kabbala als Alternative? Die Herausforderung der jüdischen Philosophie anhand der mittelalterlichen Mystik am Beispiel Abraham Abulafias“ auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Philosophie des Mittelalters und der Renaissance mit dem Titel „Herausforderung durch Religion? Begegnungen der Philosophie mit Religionen in Mittelalter und Renaissance“ in Trier (wird in einem Sammelband 2010 erscheinen).
Februar 2009: „Stimme als Raum: Hylomorphe Akustik in der jüdischen Mystik“ auf der 10. Tagung des Forums »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne« in Düsseldorf.
Juni 2009: “Palace and Paradise: On Persian/Babylonian and Kabbalistic Concepts of Palaces and Paradisiacal Gardens” auf der Internationalen Tagung der Society of Biblical Literature in Rom.
Oktober 2008: „Integrative Hermeneutics via Language and Ritual in Medieval Jewish Mysticism” auf dem Cambridge Symposium on Middle Eastern Studies: Knowledge and Language in Middle Eastern Societies (erscheint 2010).
Juli 2005: „Text als Textur bei Rabbi Joseph Gikatilla und in der Kabbala Denudata” auf der 15. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft.
