Aktuelles

Schana Towa

 

Am 17. September fand an der Boston University eine Gedenkveranstaltung für Elie Wiesel statt (Programm: In memory of Elie WIesel: A day of learning & celebration). 

Elisha Wiesel hat zu diesem Anlass Erinnerungen an seinen Vater, insbesondere zu den Feiertagen von Rosch HaSchana. wieder aufleben lassen (Forward, 19. Sept. 2017):

Remembering my father, Elie Wiesel, on the eve of Rosh Hashanah

 

 

Neuerscheinung: Elie Wiesels  Night

Night New Edition 2017

Am 12. September erschien die Gedenkausgabe von Elie Wiesels Überlebendenbericht "Night". Diese Neuausgabe enthält eine bisher unveröffentlichte Rede Wiesels vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz unter dem TItel "Will the world ever know".

Eingeleitet wird die Ausgabe mit einer Würdigung des ehemaligen US-Präsidenten Obama und einem neuen Vorwort von Samantha Power - Schriftstellerin, Wissenschaftlerin und ehemalige Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen.

Zur Vorankündigung hat der Forward Auszüge des Vorwortes bereits veröffentlicht (12.Sept. 2017):
Why Elie Wiesel's 'Night' still matters so much to me - and all of us

Sowie ein Interview mit Samantha Power (13. Sept.2017):
Samantha Power on her unique friendship with Elie Wiesel

 

 

Kooperationsseminar an der Forschungsstelle Elie Wiesel

Wiesel Seminar HD TÜ

  60 zufriedene SeminarteilnehmerInnen und -leiter vor der Rückfahrt nach Tübingen

 

Am 26.06.2017 fand in der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) unter der Leitung von Prof. Reinhold Boschki (Universität Tübingen),  Prof. Daniel Krochmalnik und Marion Eichelsdörfer, MA (beide HfJS) eine gemeinsame Seminarsitzung zum Thema Elie Wiesels Glaubenswelt statt. Insgesamt 60 Studierende aus Tübingen und Heidelberg beschäftigen sich in diesem Sommersemester mit Elie Wiesels Überlebensbericht Die Nacht unter Berücksichtigung aller Textversionen sowie weiterer Werkauszüge. In Tübingen steht die Veranstaltung von Prof. Boschki unter dem Titel: Begegnungen mit dem Judentum: Elie Wiesel, während an der HfJS die Veranstaltung Glauben unter dem Holocaust – Elie Wiesels Nacht im Spiegel seines autobiographischen Schreibens (M. Eichelsdörfer) abgehalten wird.

Die gemeinsame Seminarsitzung gab Gelegenheit einige Aspekte der jüdischen Glaubenswelt Elie Wiesels und ihr Widerhall in seiner Literatur zu diskutieren. Als Einstieg diente Wiesels Text Wiederbegegnung mit Auschwitz, der seine Gedanken und Gefühle beim Besuch der Gedenkstätte Auschwitz reflektiert, unter Berücksichtigung der korrespondierenden Textauszüge aus Die Nacht und aus dem jiddischen Urtext …un di welt hot geschwign.

Die Geselligkeit kam wie üblich bei diesen Treffen nicht zu kurz. Die 60 TeilnehmerInnen wurden wieder einmal vorzüglich von Mensachefin Frau Zierl koscher verköstigt und es gab währenddessen reichlich Gelegenheit zu lockerem wissenschaftlichen Austausch und zum Schmieden weiterer Pläne.

 

 

 

Rezension zu Ethics and suffering since the Holocaust von Ingrid Anderson

Cover Ethics and suffering since the Holocaust

 

 

 

 

 

 

Anderson, Ingrid L. (2016): Ethics and suffering since the Holocaust. Making ethics “first philosophy” in    Levinas, Wiesel and Rubenstein, Routledge, New York, 185 S. (ISBN 978-1-138-12529-2)

 

Rezension von Prof. Reinhold Boschki: Rezension-Anderson-Ethics
Erschienen in Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung (ZfBeg) 1-2/2017, S. 122f.

 

 

Why the Opening Chapter of Elie Wiesel's 'Night' Was Scrapped 

Der Historiker Dr. Joel Rappel berichtet in Haaretz (29. Nov. 2016) über das wiedergefundene Kapitel 0, das im Editionsprozess von La Nuit gestrichen wurde.

Der Journalist Ofer Aderet schreibt: "Nearly five months after the death of Holocaust survivor and Nobel laureate Elie Wiesel, historian Joel Rappel last week presented an unpublished chapter from the author’s best-known work, “Night.”

In it, Wiesel describes a date in a Paris nightclub with a French university student named Cateline in or around 1955, a decade after the Holocaust ended. Wiesel, who was about 27 at the time, survived Auschwitz and Buchenwald, and lost his parents and sister in the Holocaust. During the date, he revealed to Cateline his emotional distress and inability to stop thinking about death.

Rappel found the chapter – which was originally written in French – several years ago in Boston University’s Elie Wiesel Archive, which he founded and managed. [...]"

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: Why the Opening Chapter

 

 

Elie Wiesel: from Sighet to New York via France and Israel

Limmud FSU, eröffnete in Zusammenarbeit mit dem Shem Olam Institute und der Nativ Organisation, die Fotoausstelllung  Elie Wiesel: from Sighet to New York via France and Israel  im Israeli Cultural Center in Moskau. Dr. Joel Rappel, Historiker und Gründer sowie langjähriger Leiter des Elie Wiesel Archivs in Boston, hat die Ausstellung konzipiert.

Die Ausstellung kann hier heruntergeladen werden: Elie Wiesel: from Sighet to New York via France and Israel

 

 

Zum Tod Elie Wiesels

Elie Wiesel sel. A. (1928-2016)

 

Interview mit Reinhold Boschki zum Tod Elie Wiesels

Nachruf auf Elie Wiesel von Daniel Krochmalnik

 

 

Tagungsrückblick "Sealed Source" -  About the Edition of Elie Wiesel´s Early Literary Work

 

Am 18. und 19. Mai 2016 fand an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg die erste internationale Konferenz der Forschungsstelle Elie Wiesel statt. Gemeinsam mit den Elie Wiesel-Experten Joel Rappel und Alan Rosen diskutierten die Mitglieder der Forschungsstelle Fragen der Erschließung des literarischen Frühwerkes des Friedensnobelpreisträgers. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotos: Carolin Kimmig