Richtfest
Ein Chanukka-Licht über den Gerüsten
Richtfest am Neubau der Hochschule für Jüdische Studien
Am 22.12.2008 wurde am
Neubau der Hochschule für Jüdische Studien das
Richtfest gefeiert. Die
Erweiterung der Hochschule und die Zusammenführung der drei
Standorte in der Landfriedstraße 12
nimmt nun deutlich Gestalt
an. Im Jahr 2009, in dem die Hochschule ihr 30-Jähriges
Bestehen feiern wird,
soll auch der Neubau zum Wintersemester
von Studierenden und Dozierenden
bezogen werden.
Am Nachmittag gab es einen geführten Rundgang durch den Rohbau. Verwaltungsleiter Michael Göckel und der Architekt des Neubaus Hans-Jörg Maier ließen keine Fragen der interessierten Besucher zur geplanten Nutzung der einzelnen Gebäudeteile offen.
Nach dem Gang durch die noch recht zugigen oberen Stockwerke wurde der Bauspruch von Innungsmeister Böll vorgetragen, bevor es in den warmen und sehr gut besuchten Gewölbekeller des Neubaus ging, in dem Musiker und heißer Glühwein einen gemütlichen Abend versprachen.






Professor Johannes Heil, Erster Prorektor der HfJS,
begrüßte die Anwesenden herzlich im historischen
Gewölbekeller zur "Halbzeit zwischen der Grundsteinlegung im
April und der Eröffnung am 1. Oktober 2009." Heil dankte
sowohl den Bauleuten und allen, die am Bau mitgewirkt haben, als auch
"jenen, die den Bau bis hierhin ausgehalten haben und aushalten
mussten."
"Das neue Haus soll ein Haus der Weisheit sein, das in die
jüdische Gemeinschaft hinein wirkt und auch in diese
Gesellschaft ausstrahlt", lautete der Wunsch des Rektors.
Neben den Grußworten von Bürgermeister Joachim Gerner, des Architekten Hans-Jörg Maier, des Leiters des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland Dr. Peter Honigmann und der Studierendenvertretung stand das Zünden des zweiten Chanukka-Lichtes durch den Hochschulrabbiner Shaul Friberg im Mittelpunkt der Feier.
